Geld durch Raubkunst: «IS-Terrormiliz hat leichtes Spiel»

Die Terrormiliz Islamischer Staat verschafft sich in Syrien und im Irak über mehrere Kanäle Geld für ihren Kampf. Einer davon ist offenbar der Handel mit Raubkunst - geplündert aus Museen und archäologischen Fundstätten im Gebiet, das einst die ersten Hochkulturen der Menschheit hervorbrachte.

Elfenbeinrelief: Hier eine Frau am Fenster aus dem 8. Jahrhundert vor Christus.
Bildlegende: Geraubte Kunstgegenstände sind für die Wissenschaft verloren. MUSEUM VON ALEPPO

Dabei haben die Islamisten zur Zeit leichtes Spiel, sagt Markus Hilgert im Gespräch mit Andrea Christen. Hilgert ist Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin.