Indische Filme statt Olympische Winterspiele

Enttäuschung bei den Befürwortern - Freude bei den Gegnern: Die Emotionen sind bei den Direktbetroffenen einen Tag nach dem Nein zu Olympischen Winterspielen 2022 in Graubünden klar verteilt.

Die Fahnen der Olympischen Spiele wehen nicht im Graubünden
Bildlegende: Die Fahnen der Olympischen Spiele wehen nicht im Graubünden Keystone

Das Nein sei ein Ausdruck von Mutlosigkeit und Vernunft, meint Christian Lässer, Professor für Dienstleistungsmanagement und Tourismus an der Universität St. Gallen. Allerdings brächten allfällige Olympische Winterspiele ohnehin kaum neue Touristen in die Schweiz. Gerade Orte wie St. Moritz und Davos seien international bestens bekannt. Deshalb würde ein «Olympia-Effekt» innerhalb kurzer Zeit verpuffen.

Nachweislich mehr Touristen in die Schweiz bringen andere Formen von Werbung, sagt Lässer und nennt die indischen Filme als Beispiel.

Autor/in: Matthias Heim