Irak: Mehr Anschläge während des Ramadans

Innerhalb der letzten zwei Wochen sind im Irak fast 400 Menschen bei Anschlägen ums Leben gekommen. So viele wie schon lange nicht mehr.

Bombenanschlag in Basra
Bildlegende: Bombenanschlag in Basra Keystone

Am Samstag starben rund um sunnitische Moscheen 23 Menschen durch Terrorakte. Am Sonntag gab es in schiitischen Provinzen 24 Tote ebenfalls durch solche Anschläge. Zudem wurden Dutzende von Menschen verletzt.

Der Konflikt zwischen Anhängern der beiden islamischen Glaubensrichtungen - Schiiten und Sunniten - scheint zu eskalieren. Mittelfristig ist keine Besserung der Lage in Sicht, sagt NZZ-Journalistin Inga Rogg im Gespräch.

 

Autor/in: Iwan Santoro, Redaktion: Matthias Heim