Kriegsjournalismus: «Damit man die Opfer nicht vergisst»

Die Enthauptungen mehrerer westlicher Journalisten durch die Terrormiliz IS zeigen es in ganzer Härte: Kriegsjournalismus ist gefährlich. Der Bündner Carl Just war viele Jahre Kriegsreporter. Im Gespräch erklärt er, weshalb er diesen Beruf gewählt hat, und weshalb er aufgehört hat.

Foto-Journalist in Gaza-Stadt während des Krieges 2014.
Bildlegende: Foto-Journalist in Gaza-Stadt während des Krieges 2014.

Der Bündner Carl Just war 25 Jahre lang Kriegsreporter für Schweizer Zeitungen. Er war im Nahen Osten unterwegs, in Iran, in Irak, im Libanon - aber auch in Afghanistan oder Jugoslawien.

2007 musste Just aufhören mit seiner Arbeit, er litt an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der heute 58-Jährige brauchte Therapie.

Autor/in: Lukas Mäder, Redaktion: Urs Gilgen