Liberia: «Bildungspolitischer Massenmord»

Im westafrikanischen Land Liberia hat sich ein bildungspolitischer GAU ereignet. Sämtliche Schulabgänger, die den Zulassungstest zur staatlichen Uni absolviert haben, sind durch die Prüfung geflogen. Kein Einziger der rund 25'000 Anwärterinnen und Anwärter hat bestanden.

Liberia: alle 25'000 Uni-Anwärterinnen und Anwärter haben die Aufnahme nicht bestanden.
Bildlegende: Liberia: alle 25'000 Uni-Anwärterinnen und Anwärter haben die Aufnahme nicht bestanden. keystone

Die Bildungsministerin spricht von einem «bildungspolitischen Massenmord», Studentenvertreter protestieren.

Mangelnde Englischkenntnisse seien der offizielle Grund für das schlechte Abschneiden, sagt Anne Allmeling, Westafrika-Korrespondentin der ARD.

Autor/in: Daniel Eisner, Redaktion: This Wachter