Massenpanik: «Das Problem ist kaum in den Griff zu bekommen»

Nach der Massenpanik mit hunderten Toten in der Nähe von Mekka kommt Kritik an Saudiarabien auf. Das Unglück sei auf unzureichende Massnahmen der Behörden zurückzuführen, sagt etwa Ali Khamenei, höchster Führer des Irans.

Auf dem Bild zu sehen, sind Pilgerer und ihr Schattenwurf in der Nähe von Mekka
Bildlegende: Während der Pilgerfahrt, dem sogenannten Hadsch, starben nach offiziellen Angaben über 700 Menschen. Keystone

Während der Pilgerfahrt, dem sogenannten Hadsch, starben nach offiziellen Angaben über 700 Menschen. Doch Saudiarabien hat massiv investiert in Verbesserungen der Sicherheit. Nachdem 2006 bei einem ähnlichen Unglück 350 Pilger umkamen, hat das Land rund zehn Milliarden Dollar in ein neues Sicherheitskonzept gesteckt. Wir haben darüber mit Martin Zagatta gesprochen, er ist Korrespondent der ARD in Kairo.

Autor/in: Roger Aebli, Redaktion: Claudia Weber