Nepal: «Die Zahl der verschleppten Frauen wird zunehmen»

Das Erdeben in Nepal vor sechs Wochen - es hat ein Problem verstärkt, das diese Region schon vorher hatte: Den Menschenhandel, insbesondere mit Frauen und Mädchen.

Zwei Frauen laufen an einem Haus vorbei, dass seit dem Erdbeben gesichert werden muss.
Bildlegende: Zwei Arbeiterinnen in Kathmandu. Keystone

Gereon Wagener ist für die Projekte von «Chance Swiss» in Nepal zuständig. Das Thuner Hilfswerk setzt sich seit 13 Jahren gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution in Nepal und Indien ein.

Wagener sagt: 10'000 bis 15'000 Mädchen und junge Frauen werden pro Jahr von Nepal nach Indien verschleppt. Und die Zahl werde nun noch weiter zunehmen.

Autor/in: Melanie Pfändler, Redaktion: Salvador Atasoy