«Nicht ideal, aber menschenwürdig»: Unterirdische Asylunterkünfte

Gewalttätige Konflikte in Asylunterkünften – das kommt immer wieder vor. Jüngst in Aarau, wo am Wochenende ein iranischer Asylsuchender bei einer Messerstecherei getötet wurde. Der Fall passierte in einer unterirdischen Anlage. Das löst Diskussionen aus.

Ein Töggelikasten in einer unterirdischen Asylunterkunft
Bildlegende: Wie vertreibt man sich die Zeit unter der Erde? Töggelikasten in einer unterirdischen Asylunterkunft. Keystone

Ist es sinnvoll und zumutbar, Asylsuchende unter der Erdoberfläche unterzubringen? Eine Frage, die auch Dominik Wäfler beschäftigt, obwohl er mit dem aktuellen Fall nichts zu tun hat. Er arbeitet bei der Heilsarmee Flüchtlingshilfe und diese betreut sowohl unterirdische, als auch oberirdische Unterkünfte. Wäfler sagt: Unterirdische Anlagen bergen zwar Konfliktpotential, aber hätten auch Vorteile.

Autor/in: Melanie Pfändler, Moderation: Hans Ineichen