«Plündern ist eine der wenigen Möglichkeiten an Geld zu kommen»

Nun ist eingetreten, was die UNESCO befürchtet hat. Der IS hat Palmyra eingenommen. Die antike Oasenstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Blick auf rümische Ruinen in der Oasenstadt Palmyra.
Bildlegende: Die römische Oasenstadt Palmyra im Mai 2015. Keystone

Schon zuvor haben die Islamisten Kulturstätten in der Region rücksichtslos zerstört und geplündert. Es ist zu befürchten, dass Palmyra das gleiche Schicksal droht. Eine Kulturstätte mit besonderer Bedeutung, wie Mirko Novak sagt. Der Archäologe von der Universität Bern hat selbst in Syrien gegraben.