Ruanda: Boomland und Schein-Demokratie

Ruanda hat ein neues Parlament gewählt. Dabei zeichnet sich ein klarer Sieg der Partei von Präsident Paul Kagame ab. Die Patriotische Front Ruandas - FPR - und ihre kleineren Koalitionspartner sollen 76 Prozent der Stimmen erhalten haben. 

Ruandas Präsident Paul Kagame bei einem Auftritt am WEF in Davos 2013.
Bildlegende: Ruandas Präsident Paul Kagame bei einem Auftritt am WEF in Davos 2013. keystone

Die Oppositionspartei PS-Imberakuri erhielt weniger als 1 Prozent.
Ruanda sei nur eine Schein-Demokratie, sagt Bettina Rühl, Afrika-Korrespondentin der ARD. Oppositionelle und Journalisten hätten kaum Plattformen um sich zu äussern. Doch Kagame habe das Land wirtschaftlich enorm vorwärts gebracht.

Autor/in: Christian Weisflog, Redaktion: Simone Weber