«Russische Raumfahrt ist mit massiver Korruption konfrontiert»

Die internationale Raumstation ISS macht wieder mit einer Panne von sich reden. Heute hätte eine neue Crew zur ISS starten sollen - nach einem Unfall mit einem Frachttransporter wurde dieser Start aber in den Juli verschoben.

Die drei neuen Besatzungsmitglieder Lindgren, Kononenko und Yui während einer Trainings-Einheit in der «Star City» ausserhalb von Moskau. Sie müssen ihren «Dienstantritt» und rund einen Monat verschieben.
Bildlegende: Die drei neuen Besatzungsmitglieder Lindgren, Kononenko und Yui müssen ihren «Dienstantritt» und rund einen Monat verschieben. Keystone

Russlandkorrespondent Peter Gysling geht von einer Pechsträhne und von Schlamperei aus. Er sagt aber auch, die Organisation der russischen Raumfahrt habe grundsätzliche Schwachpunkte. Oft seien Beziehungen wichtiger als Qualifikationen.

Autor/in: Susanne Schmugge, Redaktion: Philippe Chappuis