Schweizer Greenpeace-Aktivist muss in Russland in U-Haft bleiben

Mit einer spektakulären Aktion wollten 30 Greenpeace-Aktivisten - darunter auch ein Schweizer - die Aufmerksamkeit der Welt gewinnen: In der russischen Arktis versuchten sie eine Erdölplattform zu erklimmen, um mit Transparenten auf die Gefahren für die Umwelt hinzuweisen. 

Doch die Aktivisten zahlen einen hohen Preis. Ein russisches Gericht hat für 22 von ihnen zwei Monate Untersuchungshaft angeordnet. Im schlimmsten Fall drohen ihnen wegen «bandenmässiger Piraterie» bis zu 15 Jahre Gefängnis.

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Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Samuel Wyss