«Sozialpartnerschaft ist heute schwieriger als früher»

Renzo Ambrosetti geht nach fast vier Jahrzehnten im Dienste der Gewerkschaften in Pension. Am Wochenende wurde er als Co-Präsident der Unia verabschiedet.

Renzo Ambrosetti, Co-Praesident Unia spricht hier 2006 über die aktuelle Lage im Konflikt zwischen Swissmetal und der Belegschaft in der Fabrik Renvonvilier
Bildlegende: Renzo Ambrosetti, Co-Praesident Unia, 2006 Keystone

Ambrosetti ist ein Gewerkschafter alter Schule, ein Urgestein der Unia, der Sozialpartnerschaft verpflichtet. Ein aussterbender Typus in der heutigen Unia, die oft provokativ und aggressiv auftritt. Ambrosetti ist dennoch überzeugt, dass der Generationenwechsel nötig sei. Und dass die Gewerkschaftsarbeit auch in Zukunft in guten Händen sei.

Autor/in: Iwan Lieberherr, Redaktion: Claudia Weber