«Srebrenica gehört zur Identität der Bosniaken»

Vor 18 Jahren - am 11. Juli 1995 - wurden in Srebrenica 8000 bosnische Muslime gezielt getötet, von der Armee der Republika Srpska, der Polizei und serbischen Paramilitärs. Das Massaker gilt als jüngster Völkermord der Geschichte.

Angehörige trauern bei den Särgen von neu identifizierten Opfern.
Bildlegende: Angehörige trauern bei den Särgen von neu identifizierten Opfern. Keystone

Noch sind nicht alle Opfer bestattet. Am Gedenktag werden rund 400 Ermordete beerdigt, die erst letztes Jahr aus 70 Massengräbern exhumiert und identifiziert wurden.

Das Trauma sei also noch lange nicht bewältigt, sagt Andreas Ernst, Korrespondent der NZZ am Sonntag in Belgrad.

Autor/in: Anna Lemmenmeier, Redaktion: Simone Weber