Syrien: «Die USA wissen, dass es keine leichten Lösungen gibt»

«Teuer. Und wenig erfolgsversprechend»: so beurteilt der ranghöchste US-Soldat, General Martin Dempsey, kurz zusammengefasst die Möglichkeiten der USA, in den Bürgerkrieg in Syrien einzugreifen.

Kämpfer der «freien syrischen Armee» am 22.7.2013 in Aleppo.
Bildlegende: Kämpfer der «freien syrischen Armee» am 22.7.2013 in Aleppo. keystone

In einem dreiseitigen Brief an den Kongress äusserst sich Dempsey auch skeptisch über eine Militärintervention. Auch das Einrichten einer Flugverbotszone über Syrien hält er für viel zu teuer.

Es gebe keine einfachen Lösungen im Syrien-Konflikt, sagt Nahostexperten Michael Lüders. Das habe man nun auch in den USA verstanden.

Autor/in: Christoph Kellenberger