«Touristen werden Bangkok nicht sehr lange meiden»

Nach dem Bombenanschlag in Bangkok mit mindestens 20 Toten geht die Suche nach den Drahtziehern weiter. Regierungschef Prayuth Chan-ocha sprach von der schwersten Attacke, die das Land je erlebt habe. «Die Täter wollen unsere Wirtschaft und den Tourismus zerstören», sagte Prayuth.

Aufräumarbeiten beim Erawan-Schrein in Bangkok, wo die Bombe
Bildlegende: Aufräumarbeiten beim Erawan-Schrein in Bangkok, wo die Bombe Keystone

Urs Wagenseil lehrt als Professor am Institut für Tourismuswirtschaft in Luzern. Er sagt im SRF4 News-Gespräch, ein solcher Anschlag schade einer Tourismus-Destination natürlich, aber nur für eine gewisse Zeit.

Autor/in: Simone Weber