«Trotz schwachem Resultat wurde Poroschenko gestärkt»

Zwar hatte Poroschenko auf deutlich mehr Stimmen für seine Partei gehofft. Dennoch habe sich die Bevölkerung in der Ukraine klar für pro-europäische Kräfte entschieden. Zu diesem Schluss kommt Kyril Savin, Leiter der Heinrich Böll-Stiftung in Kiew.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wirft seinen Wahlzettel in eine Urne. Im Vordergrund sind mehrere Mikrofone zu sehen.
Bildlegende: Petro Poroschenko bei der Stimmabgabe. Reuters

Regieren bleibe für Poroschenko zwar schwierig, doch Savin rechnet nicht mit einem grossen Machtkampf bei der Regierungsbildung: Denn zwischen den Parteien von Präsident Poroschenko und Regierungschef Jazeniuk geben es eigentlich keine grossen ideologischen Differenzen.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Philippe Chappuis