«Viele Eltern machen sich berechtigterweise Sorgen»

In Kenia streiken seit über vier Wochen die Lehrer: Sie wollen mehr Lohn. Mit dieser Forderung gingen sie vor das höchste Arbeitsgericht in Kenia - und haben Recht bekommen. Das bringt ihnen aber wenig.

Kinder lesen in Englischbüchern im Schulzimmer.
Bildlegende: Wenn der Lehrer nicht da ist: Kinder lernen in einem Schulzimmer in Nairobi. Keystone

Die kenianische Regierung weigert sich schlichtweg, den Lehrpersonen mehr zu zahlen. Dafür habe es zu wenig Geld in der Staatskasse.

Eine Reaktion der Regierung auf den Lehrerstreik gab es dennoch, und die ist radikal: Alle Schulen wurden geschlossen - auch die privaten. Den streikenden Lehrern droht die Kündigung, sagt Afrika-Korrespondent Patrik Wülser.

Autor/in: Marc Alleman, Redaktion: Salvador Atasoy