«Zeichen, dass die Regierung in Athen keine Provokationen will»

Auch das jüngste Treffen der Euro-Finanzminister zum Schuldenstreit mit Griechenland hat keine Einigung gebracht. Man begrüsse aber «den Fortschritt, der bisher erreicht wurde»: Das schreiben die Finanzminister in einer Erklärung.

Finanzminister Varoufakis sitzt alleine in einem Verhandlungsraum und tippt etwas in sein Smartphone.
Bildlegende: Was sagen wohl die Syriza-Wähler in der Heimat dazu? Griechenlands Finanzminister Varoufakis. Reuters

Die Journalistin Corinna Jessen in Athen geht davon aus, dass beide Seiten sehr wohl noch unterschiedliche Positionen haben, was den Verhandlungserfolg angeht. Den Vorschlag, dass Griechenland über allfällige Reformschritte abstimmen würde, hält Corinna Jessen für heikel: «Dieser Schuss könnte auch nach hinten losgehen.»

Autor/in: Tina Herren, Redaktion: Philippe Chappuis