Zinsen: «Es wird mehr Kapital von Europa in die USA fliessen»

Am Freitag läuft das Konjunktur-Ankurbelungsprogramm der US-Notenbank aus. Sechs Jahre lang kaufte sie Staatsanleihen und Hypothekenpapiere in Milliardenhöhe. Zudem denkt die US-Notenbank über eine Zinserhöhung nach.

Ein Fernsehbildschirm verkündet das Ende des Stützprogramms der US-Notenbank.
Bildlegende: Die amerikanische Notenbank hat ihr Anleihen-Kaufprogramm beendet. Keystone

Ganz anders die Europäische Zentralbank EZB: Eben erst hat die EZB die Zinsen gesenkt. Und vergangene Woche wurde ein neues Anleihen-Kaufprogramm gestartet. Weshalb handeln die beiden Notenbanken derzeit so unterschiedlich?


Während die USA die Krise mehr oder weniger überwunden hätte, dauere sie in Europa noch an, sagt Gunther Schnabl. Er ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Leipzig.

Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Lorenzo Bonati