Zypern: «Man muss sich klar machen, wo die Ursachen liegen»

Zypern hat sich in der Nacht mit den internationalen Geldgebern auf einen Rettungsplan geeinigt. Der Finanzsektor des Inselstaates wird dabei massiv zurückgestutzt. Die zweitgrösste Bank des Landes, die Laiki Bank wird ganz geschlossen.

Zyprer demonstrieren bis spät in die Nacht vor dem EU-Gebäude in Nikosia.
Bildlegende: Zyprer demonstrieren bis spät in die Nacht vor dem EU-Gebäude in Nikosia. Keystone

Die Laiki Bank habe ihr ganzes Eigenkapital in Griechische Staatsanleihen investiert. Das sei ein unglaublicher Leichtsinn gewesen, sagt der Wirtschaftsjournalist Gerd Höhler in Athen. Im Gespräch erklärt er, welche Menschen und Institutionen in Zypern nun Geld verlieren und wie die Schliessung der Bank genau vor sich geht.

 

Autor/in: Susanne Schmugge, Redaktion: Philippe Chappuis