Start der 11. Staffel

Die Familie Hosali aus Winterthur möchte mit ihrem Sohn mit Trisomie 21 auf den Jakobsweg, während die St. Galler Familie Scherrer mitten im Hochzeitsfieber steckt. Und Familie Dietrich aus Schattdorf hofft nichts mehr, als dass ihr Sohn nach einem schweren Unfall bald aus der Reha heimkommen darf.

Das Abenteuer Jakobsweg ist eine Herausforderung - besonders für eine fünfköpfige Familie mit einem Buben mit Trisomie 21. Familie Hosali aus Winterthur hat dies schon einmal versucht. Und musste abbrechen. Nun will Mutter Tamara ihren Sohn Rishi mithilfe eines Esels zum Mitlaufen motivieren. Das Grautier muss sie aber erst noch finden. Ein schwieriges Unterfangen, da ihr bisher jegliche Erfahrung mit Eseln fehlt. «Vielleicht hat Rishi auch Angst, auf den Esel zu sitzen. Dann funktioniert der ganze Plan mit dem Jakobsweg nicht.» Der Beginn einer Odyssee, wie sich für Tamara noch herausstellen wird.

Markus Scherrer glaubt an die ewige Liebe, obwohl seine Eltern sich getrennt haben. Seit zehn Jahren ist er mit Patrizia zusammen. Jetzt wollen die St. Galler ihre Liebe besiegeln und in der Kirche heiraten. Am Hochzeitstag wird auch ihre bald zweijährige Tochter Svea getauft werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Jawort wollen sich der Zimmermann und die gelernte Malerin in der Kirche St. Josef in Schlatt Appenzell geben. Für die Hochzeit braucht der junge Vater jetzt noch einen passenden Anzug: «Ich hoffe, es ist das erste und letzte Mal, dass ich einen Hochzeitsanzug kaufen muss.»

Seit einem halben Jahr lebt Thierry Dietrich wochentags in der Kinder-Rehaklinik in Affoltern am Albis. 60 Kilometer entfernt von seinen Eltern und den beiden jüngeren Brüdern Jeremy und Ian. Der Siebenjährige verlor bei einem Autounfall beinahe sein Leben. Obwohl seine Chancen bei nur fünf Prozent lagen, überlebte er wie durch ein Wunder den Unfall. Weg von seiner Familie muss er nun in täglichen Therapien alles wieder lernen: Laufen, Sprechen und Essen. Daheim in Schattdorf hoffen alle, dass Thierry bald wieder bei ihnen ist. «Am Anfang war es sehr schwer, dass Thierry lange nicht daheim sein konnte. Aber wir sehen die Fortschritte, die er in der Reha macht. Das gibt uns Kraft.»