Das Saisonende steht vor der Tür

In der dritten und letzten Folge von «SF bi de Lüt – Hüttengeschichten» neigt sich die Sommersaison dem Ende. Die schönen Spätsommertage locken noch viele Wanderer in die Berge.

Wie lange eine Hütte im Herbst offen bleibt, ist allein vom Wetter abhängig. Sobald der Schnee kommt, ist die Saison vorbei, und die Hüttenwarte richten ihre Hütten für den Winterbetrieb ein.

Unfall am letzten Tag

Megi Schleiss, Hüttenwartin auf der Rugghubelhütte bei Engelberg OW, blickt auf eine gute Sommersaison zurück. Doch schon früh im Herbst, Mitten in der Wandersaison, bringt eine Kaltfront den ersten Schnee und sie muss die Hütte schliessen.
Wie immer übernimmt ihr Vater, Fredi Schleiss, mit seinen Maultieren den Materialtransport. Doch dann passiert am letzten Tag der Saison noch ein Unglück. Fredi stürzt und renkt sich die Schulter aus. Die Rega muss ihn holen.

Der frühe Schnee verzögert den Umbau

Die Umbauarbeiten auf der Silvrettahütte bei Klosters GR laufen auf Hochtouren, als schon früh der erste Schnee fällt und die Arbeiten verzögert.
Hüttenwart Stefan Rauch ist trotzdem zuversichtlich, dass bis zur Eröffnung der Wintersaison im Februar nächstes Jahr die Hütte betriebsbereit sein wird.

Der letzte Abstieg ins Tal

Die Nachfolge von Ruth und Walter Schläppi auf der Gelmerhütte ist geregelt. Ihr Sohn Peter wird die Hütte übernehmen.
Ruth und Walter sind sehr zufrieden mit dieser Lösung – der Abschied nach 33 Jahren Hüttenwart auf der Gelmerhütte wird dadurch viel erträglicher. Trotzdem ist der letzte Abstieg ins Tal hinunter mit vielen Emotionen verbunden.