Gastgeber unter dem Himmel – und in Eis und Schnee

Knochenjob auf über 3600 Metern, Hüttenwart als Familienunternehmen, neue Liebe – neue Hütte.

Heidi König und «Chrigel» Almer leben und arbeiten von März bis Oktober auf der Mönchsjochhütte, auf 3650 Metern über Meer. Trotz ihrer hochalpinen Lage, umgeben von Gletschern und Felsen, ist sie vom Jungfraujoch her leicht zu erreichen. Doch die Saison beginnt harzig. Das Wetter spielt nicht mit. Chrigel hat eine Idee, wie er mehr Tagesgäste auf die Hütte locken könnte. Als dann aber im Juni noch ein Schneesturm über das Mönchsjoch fegt, bekommt Heidi den Koller.

In der SAC-Hütte Rifugio Saoseo im Puschlav feiert die Hüttenwartfamilie Heis den ersten Geburtstag von Emina, dem jüngsten Spross. Die Grosseltern Ruth und Bruno sind stolz, dass sie die Hütte als Generationenprojekt führen können. Die 35. Sommersaison beginnt vielversprechend. Kaum eröffnet meldet sich auch schon eine grosse Gesellschaft zum Essen und Übernachten an. Doch just an diesem Abend gibt die Geschirrwaschmaschine den Geist auf. Das kleine Wasserkraftwerk oberhalb der Hütte hat ein Problem.

Lisa Emmenegger von der Suls-Lobhornhütte im Lauterbrunnental steht vor einer grossen Wende in ihrem Leben. Über beide Ohren verliebt zieht es die Walliserin in ihre alte Heimat zurück, wo sie zusammen mit ihrem neuen Lebenspartner Peter Brantschen eine neue Unterkunft, die Kinhütte, übernehmen will – und das während der laufenden Saison. Damit das funktioniert, brauchen sie auf der Lobhornhütte gute und zuverlässige Helfer. Als zwei neue Hüttengehilfinnen ihre Stelle antreten, werden sie gleich ins kalte Wasser geworfen.

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