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Hüttengeschichten Über die Hütten der «Hüttengeschichten» 2012

Mit der Dokuserie «Hüttengeschichten» taucht «SRF bi de Lüt» wieder in die Welt der SAC-Hüttenwarte ein und dokumentiert in vier Sendungen deren Alltag: von der Saisoneröffnung im Frühling bis zur Hüttenschliessung im Herbst.

Rotondohütte UR

Tanja Pfammatter (34) und Jeanne Richenberger (35) brechen alle Zelte in der Stadt Zürich ab und verlegen ihren Wohnsitz auf die Rotondohütte UR. Die Juristin und die Wirtschaftsjournalistin krempeln mit diesem Schritt ihr Leben komplett um und wagen einen Neuanfang. Auf der Hütte angekommen, noch vor Saisonbeginn, müssen sie sich zuerst einmal mit der Energieversorgung vertraut machen, was nicht ganz einfach ist. Doch die beiden Frauen sind zuversichtlich, dass sie den ersten Gästeansturm meistern werden. Ob sie sich nicht falsche Illusionen machen?

Fridolinshütte GL

Seit über 20 Jahren ist Gabi Aschwanden (42) auf der Fridolinshütte Hüttenwartin mit Leib und Seele. Die Saisoneröffnung anfangs März ist für sie immer ein emotionaler Moment. Trotzdem ist Gabi an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem sie mehr will, als abwaschen und Karotten schälen. An Ideen fehlt es ihr nicht: sie möchte vermehrt als Wanderleiterin unterwegs sein, oder spezielle Hüttenwochen für Menschen mit Handicap anbieten. Was auch immer Gabi diese Saison machen wird, sie kann auf ein gut eingespieltes Team zählen. Ob Gabi sich mit ihren Ideen nicht zu stark verzettelt?

Oberaletschhütte VS

Peter (50) und Debi Schwitter (33) und ihre zweijährige Tochter Joline leben von Frühling bis Herbst als Hüttenwartfamilie auf der Oberaletschhütte. Debi ist im 8. Monat schwanger, der Geburtstermin ist anfangs Sommersaison. So lange sich Debi wohl fühlt, will sie auf der Hütte arbeiten und zum richtigen Zeitpunkt ins Tal hinunter fliegen. Alles ist vorbereitet: die Geburt unten im Tal, das Stellvertreter-Hüttenwartpaar zur Entlastung. Trotzdem beschäftigt die Familie die wohl schwierigste Frage ihres Lebens: Können sie die Hütte mit zwei kleinen Kindern in Zukunft überhaupt weiter führen?