Theresia Hollenstein aus Brülisau AI

2016

Die erste Reise führt die Landfrauen ins Appenzellerland nach Brülisau. Theresia Hollenstein und ihr Mann Beni führen hier ihr «Heemet» Strubenböhl. Während der Sommermonate bewirtschaften sie zudem die Alp Rainhütten im Alpsteingebiet.

Auf der Alp produzieren sie Ziegen- und Kuhmilchkäse. Wegen der weissen Appenzeller Geissen haben Theresia und Beni überhaupt mit der Alpkäserei angefangen. Das ist jetzt über 20 Jahre her. Die zutraulichen und eigensinnigen Ziegen haben es ihnen angetan. Die drei arbeitsintensiven Monate auf der Alp sind für Theresia die schönste Zeit im Jahr.

Für das Landfrauenessen setzt Theresia voll und ganz auf Geissen-Produkte. Sie weiss, dass Gitzifleisch und Geisskäse nicht jedermanns Geschmack ist. Trotzdem wagt sie es. Zur Vorspeise serviert sie einen Salat garniert mit Gitzileberli. Zum Hauptgang macht sie einen Gitzischlegel und Gitzirollbraten mit Knöpfli. Zur Krönung gibt es dann noch ein «Gääs-Törtli» zum Dessert. Ob den Landfrauen dieses aussergewöhnliche Menü auch schmeckt?

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