Stefanje Moser

«Schön muss es sein»! Das ist das Motto von Stefanie Moser. Nicht nur für das Essen, das sie ihren Landfrauen im Kochwettbewerb präsentiert, sondern überhaut. Bunte Farben und Blumen sind für sie auch im Alltag sehr wichtig.

Stefanje Moser ist vom Charakter her eine Rakete. Durch nichts zu bremsen. Eine Macherin, die nicht lange nachdenkt, sondern frisch von der Leber weg probiert. Sei es beim Kochen, sei es im Alltag auf dem Bauernhof in Wichtrach, der im Aaretal zwischen Bern und Thun liegt. Hier schmeisst sie den Haushalt für ihren Mann René und die gemeinsame vierjährige Tochter Lena. Daneben arbeitet sie Teilzeit als Sekretärin, trainiert mit ihren Pferden für Springreitwettbewerbe, kreiert Dekorationen und Blumenbouquets und geht gerne und bei jeder Gelegenheit unter Leute.

Stefanje trainiert mit ihren Pferden für Springreitwettbewerbe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stefanje trainiert mit ihren Pferden für Springreitwettbewerbe. SRF

Am Stadtrand von Bern in einem Bauernhof aufgewachsen kennt Stefanje beides, das Landleben und die Stadt. Problemlos kombiniert sie das Leben als Bäuerin mit dem Ungezwungenen und Modernen einer modernen jungen Frau. Mit ihrem Mann René hat sie einen verständnisvollen und feinfühligen Partner gefunden, der sie so sein lässt, wie sie ist. Seit 10 Jahren sind sie ein Paar. Vor vier Jahren kam das lang ersehnte Kind zur Welt. Stefanje lebt das Leben, das sie sich wünscht. Und geniesst es in vollen Zügen.

Der Besuch der Landfrauen ist eine besondere Herausforderung. Stefanje ist ehrgeizig, will punkten, will überzeugen. Alles soll perfekt sein. Mit ihrer Spontaneität und ihrem Selbstvertrauen riskiert sie aber auch, dass das eine oder andere schief geht.

Mit ihrer Freundin Ursula hat Stefanje eine tatkräftige Unterstützung gefunden für das Menü, das von den anderen Landfrauen beurteilt und bewertet wird. Ganz versteckt im Hintergrund arbeiten aber noch Familienangehörige und Freunde mit, um dafür zu sorgen, dass alles so wird, wie sich das die Gastgeberin vorgestellt hat; auch um den langen Weg zwischen Küche und dem Gewölbekeller zu überwinden, wo das Essen von René serviert wird.

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