Philipp Kunz: «Vorsicht, Mann am Herd!»

2013

Die vierte Folge der «Männerküche» porträtiert einen «Basler Bebbi», wie er im Buche steht. Philipp Kunz ist der Ehrgeizige im Team. Nur eine Käseplatte oder ein Stück Fleisch kommen bei ihm nicht auf den Tisch. Self-made ist seine Devise.

Vor zwölf Jahren steckte seine linke Zehe in den Stacheln des giftigsten Fisches Europas, im Petermännchen. Heute nun übt Philipp Kunz aus Münchenstein verspätete Rache an dieser Spezies und serviert sie seinen vier Mitstreitern – zum Hauptgang, notabene.

Self-made ist seine Devise, und da lässt sich der Projektleiter eines Telekommunikationsunternehmens so einiges einfallen: sei es die leichte Curry-Zitronengras-Suppe neben dem Tatar aus Bündnerfleisch, das Cicorino-rosso-Risotto, das Rosmarin-Parfait oder die hausgemachten Florentiner. Mit dem Vorsatz «Der Gewinner bin ich» stellt sich der 46jährige Baselbieter an den Herd – gut vorbereitet mit all seinen Notizen und Zeichnungen. Ist darauf aber auch wirklich alles notiert?

Die vierte Folge von «SRF bi de Lüt – Männerküche» wird es zeigen. Porträtiert wird ein ambitionierter Hobbykoch: ein «Basler Bebbi», Fasnächtler und FCB-Fan. Alles Friede, Freude, Eierkuchen, könnte man meinen. Wenn da nicht die Diagnose Multiple Sklerose wäre, die Philipp Kunz vor sechs Jahren erhielt. Unterkriegen jedoch lässt er sich durch die Krankheit nicht.

Die Rezepte aus der «Männerküche» finden Sie hier.

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