Das Tal der Grünen Fee: Val de Travers

2012, Folge 2

Diesmal geht es ins Val de Travers im Neuenburger Jura, auf den Spuren der Grünen Fee, von Gletschern, Steinböcken und Wasserbüffeln.

Das Val de Travers mit dem Hauptort Môtiers ist ein Längstal im Neuenburger Jura. Es wird von der Areuse durchflossen, welche in den Neuenburgersee mündet . Der Talboden liegt im Schnitt auf 730 m.ü.M. Das Tal hat über 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Im Val de Travers liegt der grösste unterirdische Gletscher der Schweiz. Der Höhlenforscher Urs Eichenberger erklärt Nik das Naturspektakel. Im Dorf La Brévine, dem schweizerischen Sibirien, erzählt ihm Robert Huguenin, ein 75-jährige Einheimischer, wie es sich mit der Kälte leben lässt.

Mit dem Absinth-Brenner Claude-Alain Bugnon degustiert Nik die Grüne Fee. Am besten trinkt man das sagenumwobene Getränk mit frischem Quellwasser aus dem Wald.

Seit 1999 leben im Val de Travers auch asiatische Wasserbüffel. Mittlerweile sind es 380 Tiere. Aus ihrer Milch machen die Gebrüder Stähli hervorragenden Büffel-Mozzarella.

Der landschaftliche Höhepunkt ist der Creux du Van, ein imposanter Bergkessel, rund 1200 Meter breit und 500 Meter tief. Der Sonnenuntergang mit Blick auf die Schweizer Alpen ist hier atemberaubend. Hier, in einem der ältesten Naturschutzgebiete der Schweiz, sind seit 40 Jahren wieder Steinböcke heimisch.

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