Zurück zu den Wurzeln: Schwarzbubenland

2012, Folge 3

Wo liegt das Schwarzbubenland genau? Das wissen längst nicht alle Schweizer. Und warum trägt es diesen Namen? Das weiss niemand so genau. Ein weiteres, wenig bekanntes «Wunderland», diesmal in der Nordostschweiz.

Charakteristisch für das Schwarzbubenland sind die Hügelketten und Klusen des südlichen Faltenjuras. Imposante Kalksteinfelsen ragen aus den dichten Wäldern, und idyllische Täler durchschneiden diese einmalige Landschaft im Kanton Solothurn.

Nik Hartmann geht mit dem Revierjäger Ueli Hänggi von der Jagdgesellschaft Hubertus zu Gilgenberg auf die Pirsch nach Wildschweinen. Diese verstecken sich tief im Gehölz. Am Hausberg von Dornach, der Gempenfluh, zieht er den Klettergurt an, steigt die eindrucksvolle Felswand empor und erlebt einen einmaligen Sonnenuntergang über der Hügellandschaft.

In Seewen kehrt Nik Hartmann zurück zu seinen Wurzeln: Sein Grossvater war in dieser Gemeinde Gastwirt und Metzgermeister.

Das Schwarzbubenland ist auch ein Mekka der Heissluftballonfahrer. Nik Hartmann lässt sich die Chance nicht entgehen und fährt mit Dieter Iselin in die Lüfte, um sich die Gegend in aller Ruhe aus der Vogelperspektive anzuschauen.

Im wildromantischen Kaltbrunnental trifft Nik eine Kräuterhexe, die eine feine Suppe zubereitet aus den kulinarischen Schätzen, die an den schattigen Ufern entlang des Ibachs wachsen.

In der Exklave Kleinlützel, dem äussersten Zipfel des Schwarzbubenlandes, besucht Nik Hartmann Bruno Tschan. Dieser beherrscht als einziger in der Schweiz noch das Handwerk des Pfeifenmachers.

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