«SRF bi de Lüt – Heimweh» (2/4)

Heimweh

In der zweiten Folge verabschiedet die 18jährige Sina ihren Freund Brent in den USA. Und ein Banker in Zürich kündigt aus Sehnsucht zu seinem Heimatdorf seinen Job.

Lukas Zurbriggen arbeitet bei einer Grossbank und wohnt seit sieben Jahren in der Finanzmetropole Zürich. «Aber wohl gefühlt habe ich mich hier nie.» Vor lauter Heimweh nach Saas Almagell kündigt der 33-Jährige nun seinen Kaderjob und zieht zurück in das Haus seiner Mutter im Wallis.

Kriegsruinen, unverputzte Backsteinhäuser, holprige Strassen: Das Dorf Mushtisht im Kosovo bietet keine Postkartenidylle. Doch Saimir Shalas Herz geht hier auf; als sechsjähriger Bube ist er aus dem Dorf vor dem Krieg in die Schweiz geflüchtet. Heute, zwanzig Jahre später, ist er zurück.

Sina Arnold begibt sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie war zehn Jahre alt, als sie mit ihren Eltern nach Reno, USA, ausgewandert ist. Heute ist sie 18, hat die Highschool hinter sich und kehrt alleine zurück in die Schweiz. In den USA lässt sie ihre Familie zurück – und ihren Freund Brent.