«Hüttengeschichten» (2/4): Hüttenwart und Rettungsspezialist

In der zweiten Folge muss Walti Gehring zu einem Rega-Einsatz, Simone Keller veranstaltet eine Party und auf der Lauteraarhütte wird umgebaut.

Die Sewenhütte thront über dem Meiental im Kanton Uri. Die Gastgeber, Walti und Ursi Gehrig, führen die SAC-Hütte schon in der elften Sommersaison und sind ein eingespieltes Team. In der zweiten Folge gilt es ernst: Walti muss mit der Rega zu einem Einsatz. Innerhalb von Minuten wird aus dem Hüttenwart ein Rettungsspezialist. Auf der Hütte ist Improvisation gefragt, der Strom fällt aus.

Die Capanna Motterascio im Kanton Tessin ist das neue Zuhause von Simone Keller. Die 37-jährige Hüttenwartin führt die SAC-Hütte zusammen mit ihrem jungen Team. 70 hungrige Berggänger verköstigen, und das praktisch jeden Abend, ist schon eine Herausforderung – und dann kommen noch die Spezialwünsche hinzu. Um die Hütte auch einmal selber geniessen zu können, veranstaltet Simone eine grosse Party am Berg, mit Livemusik und Disco bis in die Nacht.

Auf knapp 2400 Metern über Meer steht einsam und verlassen die Lauteraarhütte. Die kleine und urchige SAC-Hütte im Grimselgebiet bietet Platz für 30 Leute. Für den Hüttenwart, Stefan Hablützel, ist die Lauteraarhütte genau deshalb perfekt. Und trotzdem, etwas mehr Privatsphäre muss her. Der gelernte Bootsbauer will ein grösseres Bett und mehr Platz. Bei all der körperlichen Arbeit leidet die frisch operierte Schulter.