«SRF bi de Lüt – Familiensache»: Abschied und Neuanfang (5/5)

«SRF bi de Lüt – Familiensache»: Abschied und Neuanfang (5/5)

In der fünften und letzten Folge von «SRF bi de Lüt – Familiensache» wird Chrigi Colliard für ihr Engagement als Pflegemutter ausgezeichnet, Jans leibliche Mutter hat auf seinen Brief geantwortet und Martin Lutz gibt sein geliebtes Auto ab.

Jan Kuhn hat ein Lebenszeichen von seiner leiblichen Mutter bekommen: Als Baby zur Adoption freigegeben, hat der heute 27-jährige Familienvater seine Mutter ausfindig gemacht und ihr einen Brief geschrieben. Nun hat sie ihm geantwortet. Gross ist natürlich die Aufregung, als der Brief bei Jan eintrifft. Was wird sie ihm wohl schreiben? Wird sie auf seinen Wunsch nach einem Treffen eingehen?

Für ihr Terrassenhaus in Riehen haben Martin und Ursula Lutz schneller als erwartet einen Käufer gefunden. Mit der notariellen Beglaubigung des Verkaufs und der symbolischen Schlüsselübergabe wird der Abschied vom ehemaligen Zuhause unwiderrufbar. Fast noch mehr Mühe macht Martin der Abschied von seinem geliebten Auto: Nach über 50 unfallfreien Jahren fährt er schweren Herzens sein Auto zum letzten Mal und bringt es in eine Autogarage für den Verkauf.

Chrigi Colliard steht nicht gerne im Rampenlicht. Sie kommt aber nicht darum herum: Die Pflegemutter mit Leib und Seele wird für ihre Arbeit mit einem Gesundheitspreis ausgezeichnet. Vor 16 Jahren gründete sie die Wohngruppe Wolf. Seither betreut sie traumatisierte Kinder und gibt ihnen ein richtiges Zuhause. Symbolisch für jedes der Kinder stehen 27 Bäume vor dem Haus der Wohngruppe Wolf. Jetzt haben auch die kleinen Wölfe ihren grossen Tag: Sie dürfen ihren eigenen Lebensbaum pflanzen.