«SRF bi de Lüt – Winter Wunderland», 2/3: Goms

Nik Hartmann schafft es knapp auf den letzten Autozug in Kandersteg, um ins Wallis zu reisen. Dann wird der Autoverlad am Lötschberg wegen grosser Lawinengefahr eingestellt. Wenige Stunden später, im Goms angekommen, geht auch das Tal zu. Nik und seine TV-Crew sind eingeschlossen.

Eigentlich möchte Bergführer Raphael Imsand Nik in den nächsten Tagen seine Heimat zeigen. Doch dies muss warten. Als Gommer Sicherheitschef muss Imsand die Lawinensituation prüfen und bei Bedarf sprengen. Ausserdem muss Schnee von den Dächern geräumt werden, etwa von der Peterskirche in Münster. Gut gesichert steigt Nik auf das Dach und hilft tatkräftig bei der Räumung mit. Trotz Ausnahmesituation ist die Stimmung im Dorf friedlich: Der lokale Tourismusverein organisiert für die eingeschlossenen Gäste ein Hornschlittenrennen und Nik wird kurzerhand an der Schneebar eingespannt. Nach diesem Nachmittag kennt Nik nun fast das ganze Dorf.

Nach zwei Tagen Dauerschneefall kann Imsand Entwarnung geben: Die Strassen sind wieder offen, der Verkehr setzt ein. Die einen reisen ab, die andern kommen heim. So auch Imsands Frau Stefanie mit dem vier Monate alten Sohn. Die beiden waren in der «Üsserschwyz» zu Besuch, als der grosse Schnee kam. Zurück in Goms nehmen sie Nik mit zum Langlaufen. In zügigem Schritt geht es mit den Skiern von Münster nach Blitzingen. Schnell wird klar; am nächsten Tag kann sogar eine kleine Skitour zur Galmihornhütte gewagt werden.