Musikdok: Nina Hagen. Godmother of Punk.

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Nina Hagen ist Deutschlands schrillste Rock-Röhre. Sie schmettert, quietscht und kreischt mit einem Stimmumfang von vier Oktaven. Der von SRF koproduzierte Film «Nina Hagen - Godmother of Punk» zeigt ihre Anfänge in der ehemaligen DDR und ihren kometenhaften Aufstieg nach der Ausbürgerung 1976.

Seit den 1970er-Jahren sorgt Nina Hagen mit ihrer direkten, unverblümten Art für Skandale und Schlagzeilen. Ihr 1978 veröffentlichtes erstes Album «Nina Hagen Band» machte die damals 23jährige zum Star. Sie prägte das Frauenbild einer ganzen Generation. In ihren provokanten Texten singt sie über Drogentrips, Onanie, lesbische Liebe und Abtreibung.

Nina Hagen lebt in Europa, Asien und den USA. Sie zieht zwei Kinder von verschiedenen Vätern gross und heiratet drei Mal, ohne sich je dauerhaft an einen Mann zu binden. Neben Nina Hagen selbst kommen im Film auch Menschen zu Wort, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen: ihre Mutter Eva-Maria Hagen, ihre Tochter Cosma Shiva Hagen sowie ihr Ziehvater Wolf Biermann.

Zuletzt sorgte Nina Hagen mit ihrem Übertritt zum Christentum für Schlagzeilen. 2010 kam ihr Gospel-Album «Personal Jesus» heraus. Cordula Kablitz-Post begleitete Nina Hagen in ihrem Film auf deren Konzertreise durch Portugal und Deutschland.