CinéKino Italien - Das italienische Kino im Porträt

  • Sonntag, 5. August 2018, 11:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 5. August 2018, 11:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 7. August 2018, 12:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 11. August 2018, 9:55 Uhr, SRF 1
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Das italienische Kino ist fast so alt wie die Erfindung des Kinos selbst. Es hat mit Stars und grossen Filmen jahrzehntelang das internationale Filmschaffen beflügelt. Ein Rückblick auf wichtige Momente der italienischen Filmgeschichte begleitet die diesjährige Ausgabe des Filmfestivals von Locarno.

Das Porträt des italienischen Kinos spannt grosse Bögen: Von der Geburtsstunde des Italo-Westerns mit Sergio Leones «Für eine Handvoll Dollar» 1964 bis zur «Pinocchio», der unter vielen anderen Luigi Comencini und Roberto Benigni zu wundervollen Kinoadaptionen inspirierte; von Italiens erstem Kinofilm «La presa di Roma» zum politisch engagierten Kino des Roberto Rossellini, der 1945 mit «Roma, città aperta» mit Anna Magnani in der Hauptrolle ein Meisterwerk des Neorealismus schuf. Und natürlich wenige Jahre später Vittorio De Sica mit «Fahrraddiebe» sowie Pier Paolo Pasolini, dessen poetische, sozialkritische und provokative Filme und Texte bis heute zutiefst berühren.
Die Folge der Reihe «CinéKino» blickt ausserdem auf die Filmikone Claudia Cardinale, die mit Federico Fellinis «Achteinhalb» an der Seite von Marcello Mastroianni, in Luchino Viscontis «Der Leopard» an der Seite von Burt Lancaster und Alain Delon oder gemeinsam mit Charles Bronson und Henry Fonda in Sergio Leones «Spiel mir das Lied vom Tod» Filmgeschichte schrieb. Den Abschluss macht eine prickelnde Liebesszene unter flatternden Laken in Michelangelo Antonionis «Identifikation einer Frau».