Der seltsame Herr Gurlitt

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Fragen von Besitz und Eigentum, Recht und Moral stehen im Zentrum der Dokumentation um den Fall Gurlitt, der seit Monaten die Medien beschäftigt. Anfangs erschien Cornelius Gurlitt zunächst als Täter – später kamen Stimmen auf, die ihn als Opfer des Systems sehen. Wie ist es wirklich?

Gurlitts Vater Hildebrand handelte während der Nazi-Zeit mit Kunst, machte auch Geschäfte mit jüdischen Sammlern. War er damit für viele die letzte Hoffnung, an Geld zu kommen? Oder bereicherte er sich an ihrer Not? Nach dem Tod des Vaters gingen die Werke in den Besitz seines Sohnes Cornelius über. Wusste der Erbe von der Herkunft der Bilder?

Die Dokumentation «Der seltsame Herr Gurlitt» nähert sich dem spektakulären Fall von allen Seiten an – ein Fall, der für die Schweiz durch das seit wenigen Tagen bekannte Testament Gurlitts zu einem ebenso bedeutenden wie unbequemen Erbe wird.

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