Die Abenteurer der modernen Kunst: Weltmetropole Paris

  • Sonntag, 13. Dezember 2015, 23:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 13. Dezember 2015, 23:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 19. Dezember 2015, 11:30 Uhr, SRF info
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Der Alltag der ausländischen Maler in Paris während des Ersten Weltkriegs ist vom Hunger geprägt. Im Gemeinschaftsatelier La Ruche halten sie sich gegenseitig über Wasser. Der dritte Teil der Animationsserie handelt von Solidarität, Liebe und dem Beginn des Surrealismus. TV Premiere.

1916 leiden die ausländischen Künstler in Montparnasse Hunger. Viele von ihnen sind vor den antisemitischen Pogromen aus Osteuropa geflohen. Der Maler Chaim Soutine, der Ärmste unter den Russen, sucht die Freundschaft des italienischen Malerns Modigliani. Apollinaire, der als Kriegsversehrter von der Front heimgekehrt ist, begegnet dem jungen Dichter Jean Cocteau. Sein Traum ist es, Picasso und die Ballets Russes von Sergei Djagilew in einem Werk zu vereinen. Dies gelingt ihm 1917 mit dem Ballett «Parade», das von den Kritikern zerrissen wird. Fünf Wochen später wird Apollinaires Komödie «Die Brüste des Tiresias» aufgeführt. Der Untertitel des Stücks «Ein surrealistisches Drama» gibt der Kunstrichtung des Surrealismus ihren Namen.

Die Animationsserie «Die Abenteurer der modernen Kunst» gibt mit einer fulminanten Mischung aus Archivmaterial und Animationen Einblick in das Künstlerleben in Paris zwischen 1900 und 1939, das vom Autorinnentrio Amélie Herrault, Pauline Gaillard und Valérie Loiseleux lebendig und detailgetreu vermittelt wird. Die Kommentarstimme wird von Anke Engelke gesprochen.

Die sechsteilige Filmreihe im Überblick:

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