Die Wolkenbibliothek

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In einem entlegenen Dorf in den peruanischen Anden erwartet ein Mädchen die Ankunft neuer Bücher. In einem mehrtägigen Fussmarsch trägt sie der Bibliothekar auf dem Rücken die Berge hoch hinauf, bis in die «Wolkenbibliotheken». Der Bibliothekar ist ein Bote - und wird sehnsüchtig erwartet.

Die Landbibliotheken in dieser Region bestehen meist aus nicht mehr als ein paar Dutzend Büchern. Einmal ausgelesen allerdings werden sie unter den Dorfgemeinschaften im Hochland ausgetauscht. Die Bäuerinnen und Bibliothekarinnen tragen sie zusammen mit anderer Ware weiter.

Zum Angebot gehören auch jene Bücher, in welchen das über Generationen mündlich übertragene Handwerk und die lokale Geschichte aus der Perspektive der Landbevölkerung erstmals aufgeschrieben wurden, wie etwa die Kunst des Färbens von Wolle mit Naturmaterialien.

Pier Paolo Giarolos Film «Die Wolkenbibliothek» («Libros y nubes») war am Dokumentarfilmfestival Nyon 2013 und ist nun, im Kontext der Solothurner Literaturtage, in «Sternstunde Kunst» in Fernsehvorpremiere zu sehen.

Aus urheberrechtlichen Gründen kein VHS- oder DVD-Verkauf möglich. Das Video ist in der Schweiz noch während 21 Tagen nach der TV-Ausstrahlung als Online-Stream zu sehen.

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