Ephraim Kishon: «Lachen, um zu überleben»

  • Sonntag, 28. Oktober 2018, 11:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Oktober 2018, 11:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 30. Oktober 2018, 12:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 3. November 2018, 9:40 Uhr, SRF 1
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Er lebte nie in Deutschland. Die Nationalsozialisten töteten einen Grossteil seiner Familie. Ausgerechnet in Deutschland hatte er aber seinen grössten Erfolg. Kishon sagt dazu einmal lakonisch: «Ich verspüre Genugtuung darüber, dass die Enkel meiner Henker in meinen Lesungen Schlange stehen.»

Ephraim Kishon: Satiriker, Autor, Regisseur, Ehemann und Vater. Sein Leben gleicht einem satirischen Roman. Der berühmte israelische Autor aus Ungarn, der den Holocaust überlebte, wählte das Lachen und schrieb seine Geschichten – selbstironisch und schwarzhumorig.

Vor allem Deutsche konnten sich mit seinen Geschichten über das belanglose Philistertum und die Art, wie ihnen in einer humorvollen und satirischen Weise das Leben der Nachkriegszeit beschrieben wurde, sehr gut identifizieren.

Autor und Regisseur Dominik Wessely folgt in seiner Dokumentation Kishons Weg vom ungarischen Vertriebenen bis hin zum gefeierten Autoren und Filmemacher. Interviews mit Familienmitgliedern und Wegbegleitern geben Einblicke in die Gedankenwelt des Satirikers. Seltenes Archivmaterial und animierte Trickfilmsequenzen ergänzen Leben und Werk.