Clara Haskil - der Zauber der Interpretation

  • Sonntag, 26. August 2018, 11:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 26. August 2018, 11:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 26. August 2018, 23:25 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 28. August 2018, 12:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 1. September 2018, 9:45 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 1. September 2018, 12:35 Uhr, SRF info
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Ihr grenzenlos freies Spiel voller Virtuosität und Poesie machte Clara Haskil zu einer der grössten Pianistinnen des 20. Jahrhunderts. Trotzdem blieb die rumänisch-schweizerische Jüdin, die zwei Weltkriege überlebte, eine Aussenseiterin und lebte bis ins hohe Alter in Armut.

Schon als Dreijährige galt sie als Wunderkind, doch ihre Karriere verlief keineswegs steil. 1895 in Bukarest geboren, litt Clara Haskil an Krankheiten, die sie ans Bett fesselten. Als Frau und Jüdin wurde sie im Konzertbetrieb lange ignoriert und lebte praktisch mittellos. 1942 floh sie vor den deutschen Truppen in die Schweiz. Erst nach dem Krieg kehrte sie zurück auf die Bühne und wurde in ihren letzten Lebensjahren als überragende Mozart-Interpretin gefeiert. Als sie 1960 an den Folgen eines Treppensturzes starb, sagte ihr Freund Charlie Chaplin: «In meinem Leben traf ich drei Genies: Clara Haskil, Professor Einstein und Sir Winston Churchill.» Im Film geben Auszüge aus Clara Haskils Briefen und unter anderem unveröffentlichte Klaviereinspielungen Einblick in ihr wechselhaftes Leben und Schaffen, ergänzt durch Erinnerungen von Freunden und Musikerinnen.