Generation Teleboy

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Mit dem samstäglichen TV-Hit namens «Teleboy» wuchs Hannes Hug auf. In seinem temporeichen Film voll persönlicher Erinnerungen erzählt er die Geschichte der DRS Big Band, die im «Teleboy» den Ton angab. Eine Saga begabter, oft frustrierter Söldner im Dienst mehrheitsfähiger Unterhaltungsmusik.

Nicht schillernde Popstars auf schwindelerregenden Plateausohlen bevölkerten in den Siebzigerjahren die Traumwelt des kleinen Hannes aus Herzogenbuchsee, sondern die cremefarbig uniformierte DRS Big Band im «Teleboy». Zu deren beschwingten Klängen tanzte sich auch eine langhaarige Elfe der Gipsy Line Dancers ins Herz des späteren TV- und Radiomoderators. Mit Schalk und Kenntnis erzählt Hannes Hug von seiner erwachenden Liebe zum Showbiz. Und von den Klassemusikern, die in der DRS Big Band das Rückgrat einer Institution bildeten, bis sie 1986 sang- und klanglos entsorgt wurden.

Hugs Film «Generation Teleboy» liefert fast nebenbei eine Chronik der Schweizer Show-Geschichte. Und erinnert daran, wie die Show-Institution, die bis in die «Teleboy»-Jahre den mehrheitsfähigen Soundtrack bestimmte, in der geistigen Landesverteidigung wurzelte.