Kinshasa Symphony

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Kinshasa ist eine der chaotischsten Städte der Welt. Und Schauplatz für den preisgekrönten Film «Kinshasa Symphony» über die Geburt eines Symphonieorchesters im Angesicht des Chaos. Und ein Film über den Kongo, die Menschen von Kinshasa und die Kraft der Musik.

Kinshasa ist farbenprächtig und bettelarm. Eine der am schnellsten wachsenden «Mega-Cities», ein Moloch. Viele Jahre lang war Filmen im Kongo verboten. Diktator Mobutu wollte verhindern, dass die Welt dem Verfall seines Landes zusehen kann. «Kinshasa Symphony» will jetzt ein anderes Bild vom Kongo zeigen.

Durch Kinshasa führen unter anderem die Brotverkäuferin Chantal Ikina, der Elektriker und Friseur Joseph Lutete und der Prediger Armand Diangienda. Doch Chantal und Joseph sind auch Violinisten und Armand ist auch Dirigent. Sie sind Mitglieder des einzigen Symphonieorchesters nicht nur Kongos, sondern des ganzen subsaharischen Afrikas. Chantal, Joseph und Armand verbindet die Liebe zur klassischen Musik: zu Händel, Verdi und Beethoven.

Im Zentrum des Films stehen neben dem Alltag in der Stadt das gemeinsame Musizieren, die Probenarbeit und schliesslich die Konzerte des Orchesters. Sie sind berückende Zeugnisse für die Kraft und Entschlossenheit, mit der sich die kongolesische Zivilgesellschaft aus einem jahrzehntelangen Teufelskreis von kolonialer Unterdrückung, Tyrannei, Armut und Krieg befreien will.

Der Film ist noch während 7 Tagen nach der Austrahlung als Online-Stream zu sehen.

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