Sarajevo im Fokus. Das Gedenkkonzert

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Die bosnische Nationalbibliothek Vijećnica beherbergt am 28. Juni die Wiener Philharmoniker für ein Konzert zum Gedenken an die Ermordung des österreichischen Thronfolgers im Jahr 1914. Nina Brunner präsentiert in Sternstunde Musik die Höhepunkte des Konzerts und hört sich in der Kulturszene um.

Die Schüsse in Sarajevo auf Franz Ferdinand, den österreichischen Thronfolger, gelten als Auslöser für den ersten Weltkrieg. 100 Jahre später spielen die Wiener Philharmoniker ein eigens zusammengestelltes Programm zum Gedenken an diesen historischen Moment. Das ehemalige Rathaus Vijećnica, die heutige Nationalbibliothek, öffnet zum ersten Mal nach einer umfangreichen Renovation seine Tore wieder. Das Gebäude war 1992 während der Belagerung von Sarajevo komplett zerstört worden.

Nina Brunner führt durch den Abend mit dem Gedenkkonzert, das vor der Bibliothek auf Grossleinwand für die lokale Bevölkerung übertragen wird. Sie trifft Franz Welser-Möst, den Dirigenten der Wiener Philharmoniker, zum Gespräch über das historisch bedeutungsschwangere Konzert-Repertoire. Und eine Reportage in der Kulturszene Sarajevo zeigt, dass die örtlichen Kunstschaffenden vor allem von einem Gedanken beseelt sind: Dass Sarajevo in der Welt als Ort wahrgenommen wird, aus dem nur Friedensbotschaften kommen können.

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