Sounds of Home and Freedom – Musik als Heimat und Freiheit, 2/2

  • Sonntag, 28. Oktober 2018, 23:30 Uhr, SRF 1
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Oktober 2018, 23:30 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. November 2018, 12:30 Uhr, SRF info
Elina Duni singend mit Gitarre während einem Auftritt.

Bildlegende: Elina Duni erhielt 2017 den Schweizer Musikpreis. Keystone / EPA / Mohamed Messara

Sie haben einmalige Stimmen und neben der Schweiz eine zweite Heimat: Brasilien im Fall von Marc Sway, Ghana bei Joy Frempong, Albanien bei Elina Duni. Diese SRF-Dokumentation erkundet die Bedeutung von musikalischen Wurzeln und wie es um die Beziehung von Musik, Herkunft und Heimat steht.

Teil 2: Unterwegs auf 3 Kontinenten – Heimat ist da, wo die Musik ist.

Der zweite Teil der Dokumentation «Sounds of Home and Freedom» begleitet die Protagonisten in die Welt hinaus.

Joy Frempong reist mit ihrem Duo «OY» nach Austin, Texas. Hier, am renommierten Festival «South By Southwest», betreibt sie neben eigenen Konzerten Networking. Ihr eigenes neues Projekt jedoch steckt noch im Anfangsstadium und lässt auf sich warten.

Elina Duni erinnert sich mit ihrer Mutter an die eigenen Migrationserfahrungen als albanisches Mädchen: Überfordert von der neuen Situation verlor sie zunächst ihre Stimme. Doch dann fand sie in der Schweiz zur Volkskultur der alten Heimat und zur eigenen musikalischen Sprache. Mit ihrem neuen, mehrsprachigen Projekt und ihrem neuen Musik- und Lebenspartner tritt sie an einem legendären Ort in London auf.

Marc Sway arbeitet im Tonstudio in Rio de Janeiro mit lokalen Musikern. Er taucht tief ins brasilianische Leben und bringt den Stoff für das neue Album und die künftigen Konzerte nach Hause. Der neue Song «Way Back Home» hat seine Feuertaufe am Festival «Rock im Ring».

Die Protagonisten des Films:

Elina Duni feierte mit dem Colin Vallon Trio und ihrer jazzigen Interpretation von Balkanliedern europaweit Erfolge und wurde 2017 mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet. Die gleiche Ehrung wurde der Stimmkünstlerin und Elektronik-Musikerin Joy Frempong zwei Jahre davor zuteil. Frempong verbindet gesampelte Geräusche, Klänge und Worte zu fast grenzenlosen Sound-Erlebnissen. Marc Sway hat der Schweizer Poplandschaft einige Ohrwürmer und eine unverwechselbare Stimme geschenkt.