Zum 100. Geburtstag: «Billie Holiday – A sensation»

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Eine Stimme, unvergesslich wie der erste Blues im Leben. Eine Biografie, die nahelegt, was die wohl einflussreichste Jazzsängerin des 20. Jahrhunderts zu solch bewegenden Liedern befähigte: die Rolle als Opfer des Umfelds. Der Film «Billie Holiday – A sensation» zeichnet ein vielschichtigeres Bild.

Billie Holiday lebte über ihre Kräfte und gegen die Verhältnisse: als Kind einer Prostituierten streunend in den Hafenkneipen von Baltimore, wo Jazz und Alkohol die Sinne betören, vergewaltigt mit elf, der ständige Rassismus, den die hinreissende schwarze Sängerin in weissen Bands erlebt. Miese Ehemänner und skrupellose Manager, Drogen und Absturz.

Bewegende Songs in der leidenden Rolle prägten die Legende vom Opfer Billie Holiday. Doch stimmt sie wirklich? In diesem Film erzählen Zeitgenossen und Erbinnen eine andere Geschichte: die der willensstarken und vielschichtigen Lady Day.