Charlotte Klonk: Wenn Bilder zu Waffen werden

  • Sonntag, 7. Mai 2017, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 7. Mai 2017, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 8. Mai 2017, 0:50 Uhr, SRF info
    • Montag, 8. Mai 2017, 2:41 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 9. Mai 2017, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 10. Mai 2017, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 13. Mai 2017, 8:50 Uhr, SRF 1

Terror will vor allem eines: Schrecken erzeugen. Erreicht wird dieses Ziel insbesondere durch die mediale Verbreitung von Schreckensbildern. Wie soll eine freie Gesellschaft damit umgehen? Wolfram Eilenberger spricht mit der Bildwissenschaftlerin Charlotte Klonk über Terror und die Macht der Bilder.

Wer hätte sie nicht konkret vor Augen: Die brennenden Türme des World Trade Center, die Todesschüsse vor der Redaktion des Magazins «Charlie Hebdo», die Folterszenen von Abu Ghraib. Wer diese Bilder einmal gesehen hat, den lassen sie nicht mehr los.

Besteht das Hauptziel von Terroristen in der Erzeugung eines gesellschaftlichen Schreckens, sind Bilder deren eigentliche Waffe? So lautet die Kernthese von Charlotte Klonks neuem Buch «Terror - Wenn Bilder zu Waffen werden». Als Fotos oder Filmsequenzen zirkulieren die Gräuelbilder sekundenschnell durch den medialen Raum. Gerade weil dieser Prozess immer schwerer zu steuern ist, verlangt er nach kritischer Reflexion.

Wolfram Eilenberger spricht mit der Autorin über Bilder des Terrors und die ethischen Grenzen der Darstellung.
Literatur:

  • Charlotte Klonk, Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden, S. Fischer, 2017.