Daniel Barenboim: Über die grosse Kunst des Zuhörens

  • Sonntag, 4. Dezember 2016, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 4. Dezember 2016, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 5. Dezember 2016, 0:15 Uhr, SRF info
    • Montag, 5. Dezember 2016, 3:20 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 6. Dezember 2016, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 7. Dezember 2016, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 10. Dezember 2016, 9:00 Uhr, SRF 1

Daniel Barenboim ist der Tausendsassa unter den Stardirigenten. Seine Musik berührt nicht nur, sondern bewegt verhärtete Fronten - etwa wenn er Musiker aus Israel und Palästina im Orchester vereint. Warum zu grosser Musik die Kunst des Zuhörens gehört. Ein Gespräch mit Barbara Bleisch.

Daniel Barenboim, in Argentinien als Sohn russischer Juden geboren und in Israel aufgewachsen, sorgte bereits mit sieben Jahren als Wunderkind auf dem Klavier für Furore. Später zog es ihn vom Konzertflügel auf die Dirigentenpodien der Spitzenorchester.

Dem Maestro geht es dabei stets um mehr als blosse Ästhetik: Er denkt das politisch Undenkbare und lässt zum Beispiel in seinem West-Eastern Divan Orchestra Nachwuchstalente aus Israel und Palästina gemeinsam auftreten. Barenboim wird deshalb - als einziger Musiker - auch immer wieder als Anwärter für den Friedensnobelpreis gehandelt.

Im Gespräch mit Barbara Bleisch spricht Daniel Barenboim darüber, wie Menschen mit Musik nicht nur das Hören, sondern auch das Zuhören lernen.

Literatur:

  • Daniel Barenboim: «Klang ist Leben. Die Macht der Musik». Pantheon, München 2008

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