Die Gretchenfrage. Zwei Philosophen streiten sich über Gott

  • Sonntag, 27. Dezember 2015, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 27. Dezember 2015, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 28. Dezember 2015, 0:15 Uhr, SRF info
    • Montag, 28. Dezember 2015, 3:25 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 29. Dezember 2015, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 30. Dezember 2015, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 1. Januar 2016, 7:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 2. Januar 2016, 7:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 2. Januar 2016, 9:00 Uhr, SRF 1

Heute sind die meisten Philosophen Atheisten. Nicht so der Berliner Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Holm Tetens, der den Gottesglauben neu für sich entdeckt hat. Sein Kollege Philipp Hübl findet, dafür gebe es keine guten Gründe. Barbara Bleisch leitet den Disput über die Gretchenfrage.

Gottesbeweise haben in der Philosophie eine lange Tradition, aber die Ungläubigen überzeugen sie nicht. Möglicherweise liegt dies daran, dass sich Gott gar nicht beweisen lässt. Aber macht es dann Sinn, an ihn zu glauben? Durchaus meinen jene, die Gott als höhere Macht verstehen, die unserem Leben Sinn verleiht. Doch ist Gott damit nur Trostpflaster und Einbildung? Nicht zwingend, denn auch die Nicht-Existenz Gottes lässt sich nicht beweisen. Weshalb also nicht an ihn glauben? Die Philosophen Holm Tetens und Philipp Hübl debattieren unter der Leitung von Barbara Bleisch die Frage nach Gott. Eine Wiederholung der Sendung vom 11. Oktober 2015.

Literatur:
Holm Tetens: Gott denken. Ein Versuch über rationale Theologie, Leipzig 2015.
Philipp Hübl: Folge dem weissen Kaninchen in die Welt der Philosophie, Reinbek bei Hamburg 2012.
Volker Gerhardt: Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche, München 2014.