Édouard Louis: Was ist Gewalt?

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Édouard Louis ist der Shootingstar der französischen Literatur. Der 26-jährige homosexuelle Schriftsteller kommt aus ärmlichen, konservativen Verhältnissen und unterstützt die «Gilets Jaunes». Yves Bossart spricht mit ihm über soziale Ungleichheit, tödliche Männlichkeit und unsichtbare Gewalt.

Seit Monaten gehen die sogenannten «Gilets Jaunes» in Frankreich auf die Strasse. Sie protestieren gegen Staatspräsident Emmanuel Macron, gegen Armut und Ausgrenzung. Immer wieder kommt es zu Gewalt. Édouard Louis verteidigt die Gelbwesten und erhofft sich viel von ihnen. Vielleicht sogar eine Revolution. Mit seinem schonungslosen autobiographischen Roman «Das Ende von Eddy» landete der Soziologiestudent 2014 einen internationalen Bestseller. Heute ist er 26 und legt mit seinem aktuellen Roman «Wer hat meinen Vater umgebracht» eine Anklageschrift vor: gegen die französische Politik und gegen Macron. Wer ist dieser Shootingstar der französischen Literatur? Von welcher Revolution träumt er?

Literatur:

  • Édouard Louis: «Das Ende von Eddy», Frankfurt am Main, 2015
  • Édouard Louis: «Im Herzen der Gewalt», Frankfurt am Main, 2017
  • Édouard Louis: «Wer hat meinen Vater umgebracht», Frankfurt am Main, 2019

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